Smartphone-Zwang?

Nachdem nun unsere Wärmepumpe installiert ist wollte ich mal sehen, wie das mit dem Förderantrag weiter geht, denn wir haben in den letzten Wochen eine Menge Geld bezahlt und für die Finanzierung des Dachausbaus mit PV-Anlage wäre die Auszahlung der Förderung schon hilfreich. Also mal bei der KfW eingeloggt und auf die Antragsdetails gegangen. Da heißt es dann, man benötigt eine Identifizierung. Ok, alles klar, ich hole mal meinen e-Personalausweis aus der Brieftasche und starte hier meine AusweisApp auf dem PC. Ist ja nichts neues. unsere Wärmepumpe installiert

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Verwicklungen

Neulich habe ich ja was über Filament zum Nachfüllen geschrieben und das funktioniert gut, wenn man Filamentspulen hat die teilbar sind und für das einlegen von Refill-Paketen geeignet sind, notfalls eben auch mit einem passenden Adapter. Doch was mache ich mit den ganzen anderen billigen Spulen die nicht teilbar sind? Hier würde ich ein Filament-Wickler anbieten der das Nachfüll-Paket dann auf einen einfache Spule wickelt. Also mal schauen, was es da so an Modellen gibt.

Auf Printables habe ich dann dieses Modell gefunden welches ich ausprobieren will. Vor allem weil ich gerade nicht genügend 608ZZ-Kugellager im Haus habe um ein anderes Modell zu drucken und in den Videos bei dem Modell sieht es ja alles ganz gut aus. Also mal den Drucker beschäftigt.

Passt nicht

Ich habe mit dem „Worm-Gear“ im Mitellteil angefangen und dann die übrigen Teile für das Mittelteil gedruckt. Das „Worm-Gear“ war etwas hakelig, da man für die Windungen Supports braucht die danach mühsam entfernt werden müssen. Aber immerhin, mit viel Geduld und einer Feile hat das dann funktioniert und der Reiter im Rohr bewegte sich wie gewünscht hin und her. Die ernüchterung kam, als ich die Schraubkappe für diese Achse gedruckt hatte, die war viel zu klein um auf die Achse aufgeschraubt werden zu können. Also musste ich das nochmals drucken, diesmal mit 100% für den Durchmesser und dann konnte ich es aufschauben. Auch das Zahnrad für den Antrieb des „Worm-Gear“ konnte ich nur aufschrauben indem ich Nähmachinenöl nutzte damit das Gewinde leichter läuft.

Entsprechend gewarnt habe ich dann bei den Remixes geschaut und dort immerin eine „axis with tolerance“ gefunden, also die Aches für den Spulenhalter die auch etwas im Durchmesser hoch sklaiert wurde um die gedruckten Schrauben aufnehmen zu können. Gleiches war auch beim Kurbelantrieb notwendig, da lernte ich dann wenigstens, wie man im Slicer Schnitte macht um dann z.b. nur das Gewinde etwas kleine zu skalieren.

Nach ein paar Nachtschichten um die großen Teile zu drucken war dann alles fertig und konnte zusammengebaut werden.

Die Filament-Wickelmaschine. Links die Rolle zum Aufwickeln, rechts das Mittelteil das mittels "Wurmgetriebe" die Wicklungen nebeeinander legen soll.
Die fertige Wickelmaschine

Und ja, im „Leerlauf“ scheint das ganz super zu funktionieren. Die Spule dreht sich doppelt so schnell wie die Kurbel und der Schlitten im „Worm-Gear“ bewegt sich entsprechend hin unnd her. Also Zeit für einen Praxistest. Ich hatte ja eine Refill-Packung auf einer mit Adpater erweiteren Sunlu-V2-Spule, die 800 Gramm die noch übrig waren wollte ich nun auf die im Bild zu sehende Spule aufwickeln.

Versuchsaufbau

Da ich früher schon einige Filament-Roller gedruckt habe nutze ich diese für meinen Versuchsaufbau und habe bewusst auf das Drucken des Filamentabrollers für dieses Modell verzichtet.

Mein Setup für den Praxisversuch. Auf meinem Schreibtisch steht links die Wickelmaschine und rechts ein Filamentroller mit der Spule die abgewickelt werden soll.
Der Versuchsaufbau auf dem Schreibtisch

Das Filament läuft also von links nach rechts (angesichts dieser Anordung habe ich die Vermutung, dass der Ersteller des Modells Linkshänder ist) durch den Teflonschlauch im Mittelteil.

Blick von oben auf die Filamnent-Wickelmaschine. Das Filament ist in eine Loch in der Spule iengefädelt und läuft rechts durch den Teflon-Schlauch auf dem "Wurmgetreibe".
Blick von oben.

Die Spule zum Aufwickeln hat ein kleines Loch, da habe ich jetzt mal das Filament reingesteckt und starte nun mit dem Umwickeln von der einen Spule auf die andere. Die Stoppuhr wird aktiviert, denn ich will ja wissen, wie lange das dauert.

Die ersten 8 Minuten geht das relativ flott, auch wenn sich hier schon abzeichnet, dass die Windungen nicht exakt nebeneinander liegen. Doch dann nach etwas mehr als 8 Minuten geht plötzlich nichts mehr.

Die Kurbel blockiert und auch die anderen Zahnräder lassen sich nicht drehen. Nach einigem Grübeln komme ich dann auf die Ursache, es ist die gedruckte Schraube, die die Kurbel hält. Diese zieht sich langsam durch das Kurbeln zu und wenn sie zu ist, dann dreht sich die Kurbel schlicht nicht mehr. Also ein besonderes Augenmerk auf diese Schraube richten, denn die frisst sich sonst fest.

Nachdem dieses Problem gelöst ist geht es fott weiter, doch nachdem die Filamentrolle auf der Aufwickelspule immer dicker wird springt das Filament plötzlich von der Spule und wickelt sich um die Achse. Wieder anhalten, wieder zurückdrehen.

Bei diesem Problem zeigt sich auch, dass die hintere Seite der Spule beim Wickeln wohl bevorzugt ist. Die Ursache hiefür liegt wohl daran, dass die Aufwickelspule nicht mittig auf der Achse sitzt sondern eher am vorderen Ende. Das werde ich beim nächsten Wickeln besser machen und notfalls ein paar gedruckte Beilagscheiben (die ich für diese Achse konstruiert habe) nutzen um die Spule mittig auf der Achse zu positionieren. Und vielleicht muss der Teflonschlauch auch etwas gekürzt werden.

Nach etwa 35 Minuten ist das Filament dann vollständig auf der neuen Spule aufgewickelt, allerdings nicht besonders schön.

Blick von oben auf die fertig aufgewickelte Spule. Die Windungen liegen allerdings eher kreuz und quer.
Fertg aufgewickelte Spule mit knapp 800 g Filament.

Man sieht deutlich, dass der hintere Teil (im Bild oben) mehr Filament abbekommen hat als die andere Seite.

Fazit

Ja, der Filament-Wickler funktioniert, allerdings nicht besonders gut. Das Design hat ein paar schöne Ideen wie dieses „Worm-Gear“ und das Linksgewinde der Aufwickelachse, aber durch die fehlenden Toleranzen bei den Modelldateien ist es kein „Print and build“ modell sondern erfordert Nacharbeit. Und auch beim Einsatz sind solche Probleme wie mit der sich festfressenden Schaube für die Kurbel eher lästig.

Wärmepumpe installiert

Als letztes Jahr eine CDU-geführte Regierung hier in Deutschland das Ruder übernahm war uns sehr schnell klar, dass wir beim Thema Heizung dazu tun müssen um noch eine Förderung für eine Wärmepumpe zu bekommen. Also haben wir im Frühjahr 2025 einen Auftrag für eine Luft-Wärmepumpe gegeben die dann im September hätte geliefert werden sollen. Doch leider war das nix und dann hieß es Installationstermin 9. März 2026. Aber ein paar Tage davor rief jemand an und meinte der Monteur sei krank, also verschoben wir den Termin auf den 4. Mai, also letzten Montag. Und da standen dann tatsächlich zwei Monteure von der Firma vor der Türe.

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Refill-Filament Unboxing

Gerade eben ist die erste Ladung Refill-Filament hier angekommen (Lieferzeit 2 Tage, was ist echt in Ordnung) und ich habe jetzt mal ein paar „Unboxing“ Fotos gemacht damit ihr seht, wie das mit dem Refill klappt. Das Filament kam in einem großen Karton der dann wieder einen kleinen Karton und den Lieferschein enthielt.

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Einmal nachfüllen bitte

Filament ist Verbrauchsmaterial, aber am Ende bleibt die Spule übrig auf der das Filament aufgewickelt war. Manchmal sind das Spulen aus Pappe, oft aber auch aus Plastik. Das erzeugt viel Plastik-Müll den ich eigentlich gerne Vermeiden würde. Und wenn ich mir meinen Filament-Vorrat so anschaue, dann sehe ich eines: Sunlu hat wiederverwendbare Spulen.

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Flashback

Der 26. April ist ein geschichtsträchtiges Datum. Ich kann mich noch sehr gut an den April 1986 erinnern, ich war gerade in der Endphase eines 20-monatigen Zivildienstes und freute mich darauf, ab Juni dann endlich in dem Beruf arbeiten zu können den ich von 1980-1984 studiert habe. Und im Studium lernten wir ja einiges, neben dem üblichen Vorlesungsplan der an sich schon sehr experimentell war – wir waren damals der erste Studiengang Informatik in Augsburg – gab es auch noch allgemeinwissenschaftliche Wahlpflichtfächer die man belegen musste um seinen Horizont zu erweitern und die Welt nicht nur aus der Nerd-Perspektive zu sehen. Neben Rechtslehre und Raumfahrt belegte ich damals auch ein Semester „Kernenergie“.

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Das Horror-Filament

Seit etwa 5 Jahren mache ich zuhause 3D-Druck, zunächst mit einem Sovol SV01 und mittlerweile mit einem Creality Ender 3 V3 Plus. Und in all den Jahren habe ich diverse Druckprobleme gesehen und behoben, angefangen vom Warping über mangelnde Haftung auf dem Druckbett usw. Und bisher habe ich es immer vermieden, Filamentspulen mit Restinhalt wegzuwerfen, denn damit kann man bei Bedarf ja immer noch kleine Dinge wie Einkaufswagenchips etc. drucken. Diesmal wird jedoch ein Filament in den Müll wandern, denn es hat mich genügend genervt.

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Die Zeiten sind hart, aber modern

Seit 35 Jahren bin ich Vorstand eines Schützenvereins hier in Bayern und in dieser Zeit hatte ich vel Verwaltungsaufwand der in Papierform mit der nächsthöheren Instanz (dem Schützengau Augsburg) abgewickelt werden musste. Das soll nun besser werden, denn der BSSB hat mit „Mein BSSB“ sowohl eine Webseite als auch eine App für Andorid und iOS aufgelegt, die Dinge wie z.B. Startrechtsänderungen stark vereinfachen soll. Ich habe mir das daher mal als App und Webseite angeschaut.

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Das Vorsorge-Paradoxon

Diese Woche hat der Bundestag eine neue Form der privaten Altersvorsorge1 beschlossen. Das ganze erinnert an die Riester-Rente mit der die Regierung Schröder die Altersvorsorge an die Finanzwirtschaft verkauft hat und diese sich eine „goldende Nase“ verdiente, zudem mit den Sicherheitsgarantien, dass der Riester-Sparer am Ende nicht draufzahlen sollte. Auch bei der neuen privaten Altersvorsorge soll es Zuschüsse vom Staat (sprich Steuerzahler) geben und das ganze soll helfen, dass Menschen im Alter ihren Status Syrien-Debatte von Merz: „Wie anmaßend ist es, Menschen als hin- und herschiebbare Masse zu betrachten?“Quo nach Möglichkeit halten können sollen. Ich will auch gar nicht dieses Vorsorgepaket in diesem Artikel behandeln, sondern die Frage stellen, wie ambivalent unsere Regierung derzeit handelt.

Mit dem gerade verabschiedeten Programm zur privaten Altersvorsorge haben wir also das Problem des individuellen Bürgers erkannt und bieten eine Lösung an, die vielleicht nicht für alle funktioniert, aber zumindest ein Angebot ist. Nun ist aber nicht nur das individuelle Halten des Status Quo ein Problem, sondern als Gesellschaft haben wir ebenfalls das Problem, dass die Baby-Boomer-Jahrgänge nun in Rente gehen und damit das Risiko verbunden ist, dass „der Laden nicht mehr am Laufen gehalten werden kann.“ Sprich wir brauchen mehr Arbeitskräfte als wir durch unseren stagnierenden Nachwuchs dem Arbeitsmarkt bieten können und so wurde schon 2024 festgestellt, dass Deutschland eine Netto-Zuwanderung von 400.000 Menschen im Jahr2 braucht um seinen gesellschaftlichen Status-Quo zu halten.

Doch was macht unsere Regierung:

  • Innenminister Dobrindt führt weiter nach EU-Recht illegale Grenzkontrollen durch und weist Menschen zurück.
  • Friedrich Merz irritiert erst mit seiner „Stadtbild“-Aussage3, versucht dann das Thema „Gewalt gegen Frauen“ zu einer Debatte über „Gewalt durch Ausländer“ umzudeuten4 und verkündet diese Woche, dass doch bitte 80% der in Deutschland lebenden Syrer nach Syrien zurückkehren sollen5.

In der Frankfurter Rundschau schreibt Katja Thorwarth dann auch sehr richtig, dass es eigentlich eine bodenlose Anmaßung von Friedrich Merz ist, hier Menschen als frei verschiebbare Masse zu behandeln6. Wir reden hier nicht von irgendwelchen Werkstücken die zwischen Standorten hin und her geschoben werden, sondern von Menschen die sich hier eine Existenz aurfgebaut haben und ohne die der Laden hier nicht laufen wird, denn viele dieser Menschen arbeiten im medizinischen Sektor.

Da hilft es auch nichts wenn unser Kanzler die Bundesbürger in Dauerschleife als „faul“ und „arbeitsscheu“ diffamiert und das Rentenalter möglichst erhöhen will, damit wir das demographische Problem einer überalternden Gesellschaft noch ein wenig in die Zukunft schieben können.

An dieser Stelle muss ich mir die Frage stellen, wie rassistisch und rechtsextrem die aktuelle Bundesregierung unterwegs ist. Abstrakt gesprochen ist das was Merz über die Syrer äußert nichts anderes als die „Remigration“ welche die Rechtsextremen bei ihrem Treffen in Potsdam im November 2023 auf dem Zettel hatten. Der Mann, der mal behauptete die AfD halbieren zu wollen setzt also nun deren Pläne um?

  1. Wie soll die neue private Altersvorsorge funktionieren? (Verbraucherzentrale) ↩︎
  2. Wie viel Zuwanderung braucht Deutschland (Bundeszentrale für politische Bildung) ↩︎
  3. Merz` Problem mit dem Stadtbild (Deutschlandfunk) ↩︎
  4. Merz irritiert mit Aussagen zur Zuwanderung (Tagesschau) ↩︎
  5. Merz überrascht mit „80 Prozent“-Aussage (ZDF heute) ↩︎
  6. Syrien-Debatte von Merz: „Wie anmaßend ist es, Menschen als hin- und herschiebbare Masse zu betrachten?“ (Frankfurter Rundschau) ↩︎

Auf dem Weg zum Mond

Ich bin ja neulich 65 Jahre alt geworden, d.h. ich kann mich noch an meine Kindheit erinnern, als das Apollo-Programm der NASA den Mond zum Ziel genommen hatte. Im Jahr 1968, also vor 58 Jahren wurde mit Apollo 8 das erste Mal der Mond von Menschen umrundet. Und am 20. Juli 1969 hieß es dann „the eagle has landed“ mit Neil Armstrong und Buzz Aldrin die beiden ersten Menschen auf dem Mond während Michael Collins in der Apollo-11-Kapsel den Mond weiter umrundete. Was war das damals für eine Sensation. Die Welt war sozusagen live am Fernseher dabei als Armstrong die berühmten Worte „A small step for a man, a great leap for mankind“ sagte.

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