Gans schön, oder?

Bei meinen Zeichnen-Übungen bin ich ja immer auf der Suche nach Motiven. Neulich hatte ich eine Espresso-Kanne auserwählt und heute habe ich mal mein Bildarchive gewälzt um ein „lohnendes Motiv“ zu finden. Dabei bin ich in Richtung Naturfotografie gegangen und dort bin ich fündig geworden. Am 11. Mai 2008 war ich mit der Spiegelreflex-Kamera hier in Augsburger Siebentischwald am Stempflesee unterwegs um ein paar Fotos zu machen. Und wie es das Glück (manche sagen auch Deppendusel) will habe ich es geschafft, eine Gans die gerade ein Landung im See hingelegt hat von hinten zu erwischen. Und das sollte jetzt mein Bildmotiv für die nächste Zeichnung sein.

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Filamentreste verbinden

Neulich habe ich Euch ja schon über das Thema Refill-Filament informiert und dabei auch meine Filament-Wickelmaschine vorgestellt. Heute habe ich eine weitere Anwendung für diese Maschine, nämlich das Verbinden von Filament-Resten. Oft genug hat man nur noch wenige Meter auf der Spule und fragt sich dann, was man damit noch sinnvolles machen kann. Klar, man könnte sie bis zum bitteren Ende drucken, also bis zu dem Punkt an dem der Filament-Ende-Sensor des Druckers anspringt. Aber dann hat man viel Spaß die letzten Zentimeter Fimanent zu entfernen, denn vom Sensor geht das Filament in einem Teflonschlauch bis zum Hotend. Aber man könnte ja mehrere Rest verbinden und zu einer neuen Spule wickeln.

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Zeichenstunde

Auch jetzt in der Urlaubszeit ohne vorgegebene Themen will ich auf diverse Zeichenübungen nicht verzichten. Dazu macht es mir gerade zu viel Spaß den Stift übers Tablet zu schwingen. Also musste ein neues selbst gestecktes Ziel her. Diesmal wollte ich weniger „cheaten“ und das Objekt das ich zeichnen will ohne „durchpausen“ eines Fotos zeichnen, sondern „Freihand“ nachzeichnen um ein besseres Gefühl für die Proportionen zu bekommen. Außerdem wollte ich intensiv Gebrauch von den lokalen Auswahlmasken in Krita machen.

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Ich, der Höhlenmaler

Wie bereits angekündigt gibt es für die Monatsmalerei im August keine vorgegebenen Themen, sondern jeder kann sich im Freistil austoben und das malen was ihm in den Sinn kommt. Ich habe dann eine Weile überlegt und kam auf die Idee „Back to the roots“, also quasi die Höhlenmalerei die ich in meinem „Hades“ (mein Home Office im Keller) mache um etwas aus meinem Umfeld zu zeichnen. Und als Zeichenobjekt musste unsere Hündin Sally dienen, bzw. ein Foto aus dem Mai 2025 von ihr.

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Stift-Schwinger

Knapp 6 Jahre ist es nun her, dass ich das Thema Zeichnen am PC ausprobiert habe. Und ich habe damals sogar einen Kurs für das Zeichenprogramm Krita absolviert um mir die technischen Fähigkeiten im Umgang mit diesem Programm anzueignen. Doch dann verschwand irgendwann die Schachtel mit dem Graphiktablet auf dem Schrank und ich hatte andere Dinge im Kopf. Irgendwann fing ich dann mit dem 3D-Druck an und habe mir sogar einen Tablet-Halter gedruckt der aber seitdem auch unbenutzt in der Schreibtischschublade vor sich hin gammelte. Doch Ende Mai sollte sich das ändern…

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Das Trauerspiel mit den Likes

Ich habe ja nun seit ein paar Jahren einen 3D-Drucker und den nutze ich auf fleißig. Und wenn immer ich was konstruiere von dem ich denke, dass es auch für andere Menschen nützlich sein könnte lade ich es bei Printables hoch. Eine Plattform mit aktuell 1326543 Modellen die von Nutzern wie mir hochgeladen wurden damit andere das für sich drucken können. Bei dieser großen Zahl bin ich aktuell mit 79 Modellen beteiligt, habe also auch schon ein wenig dazu beigetragen, dass dort eine Community entsteht in der alle von den Erfahrungen aller profitieren und partizipieren können.

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Verwicklungen

Neulich habe ich ja was über Filament zum Nachfüllen geschrieben und das funktioniert gut, wenn man Filamentspulen hat die teilbar sind und für das einlegen von Refill-Paketen geeignet sind, notfalls eben auch mit einem passenden Adapter. Doch was mache ich mit den ganzen anderen billigen Spulen die nicht teilbar sind? Hier würde ich ein Filament-Wickler anbieten der das Nachfüll-Paket dann auf einen einfache Spule wickelt. Also mal schauen, was es da so an Modellen gibt.

Auf Printables habe ich dann dieses Modell gefunden welches ich ausprobieren will. Vor allem weil ich gerade nicht genügend 608ZZ-Kugellager im Haus habe um ein anderes Modell zu drucken und in den Videos bei dem Modell sieht es ja alles ganz gut aus. Also mal den Drucker beschäftigt.

Passt nicht

Ich habe mit dem „Worm-Gear“ im Mitellteil angefangen und dann die übrigen Teile für das Mittelteil gedruckt. Das „Worm-Gear“ war etwas hakelig, da man für die Windungen Supports braucht die danach mühsam entfernt werden müssen. Aber immerhin, mit viel Geduld und einer Feile hat das dann funktioniert und der Reiter im Rohr bewegte sich wie gewünscht hin und her. Die ernüchterung kam, als ich die Schraubkappe für diese Achse gedruckt hatte, die war viel zu klein um auf die Achse aufgeschraubt werden zu können. Also musste ich das nochmals drucken, diesmal mit 100% für den Durchmesser und dann konnte ich es aufschauben. Auch das Zahnrad für den Antrieb des „Worm-Gear“ konnte ich nur aufschrauben indem ich Nähmachinenöl nutzte damit das Gewinde leichter läuft.

Entsprechend gewarnt habe ich dann bei den Remixes geschaut und dort immerin eine „axis with tolerance“ gefunden, also die Aches für den Spulenhalter die auch etwas im Durchmesser hoch sklaiert wurde um die gedruckten Schrauben aufnehmen zu können. Gleiches war auch beim Kurbelantrieb notwendig, da lernte ich dann wenigstens, wie man im Slicer Schnitte macht um dann z.b. nur das Gewinde etwas kleine zu skalieren.

Nach ein paar Nachtschichten um die großen Teile zu drucken war dann alles fertig und konnte zusammengebaut werden.

Die Filament-Wickelmaschine. Links die Rolle zum Aufwickeln, rechts das Mittelteil das mittels "Wurmgetriebe" die Wicklungen nebeeinander legen soll.
Die fertige Wickelmaschine

Und ja, im „Leerlauf“ scheint das ganz super zu funktionieren. Die Spule dreht sich doppelt so schnell wie die Kurbel und der Schlitten im „Worm-Gear“ bewegt sich entsprechend hin unnd her. Also Zeit für einen Praxistest. Ich hatte ja eine Refill-Packung auf einer mit Adpater erweiteren Sunlu-V2-Spule, die 800 Gramm die noch übrig waren wollte ich nun auf die im Bild zu sehende Spule aufwickeln.

Versuchsaufbau

Da ich früher schon einige Filament-Roller gedruckt habe nutze ich diese für meinen Versuchsaufbau und habe bewusst auf das Drucken des Filamentabrollers für dieses Modell verzichtet.

Mein Setup für den Praxisversuch. Auf meinem Schreibtisch steht links die Wickelmaschine und rechts ein Filamentroller mit der Spule die abgewickelt werden soll.
Der Versuchsaufbau auf dem Schreibtisch

Das Filament läuft also von links nach rechts (angesichts dieser Anordung habe ich die Vermutung, dass der Ersteller des Modells Linkshänder ist) durch den Teflonschlauch im Mittelteil.

Blick von oben auf die Filamnent-Wickelmaschine. Das Filament ist in eine Loch in der Spule iengefädelt und läuft rechts durch den Teflon-Schlauch auf dem "Wurmgetreibe".
Blick von oben.

Die Spule zum Aufwickeln hat ein kleines Loch, da habe ich jetzt mal das Filament reingesteckt und starte nun mit dem Umwickeln von der einen Spule auf die andere. Die Stoppuhr wird aktiviert, denn ich will ja wissen, wie lange das dauert.

Die ersten 8 Minuten geht das relativ flott, auch wenn sich hier schon abzeichnet, dass die Windungen nicht exakt nebeneinander liegen. Doch dann nach etwas mehr als 8 Minuten geht plötzlich nichts mehr.

Die Kurbel blockiert und auch die anderen Zahnräder lassen sich nicht drehen. Nach einigem Grübeln komme ich dann auf die Ursache, es ist die gedruckte Schraube, die die Kurbel hält. Diese zieht sich langsam durch das Kurbeln zu und wenn sie zu ist, dann dreht sich die Kurbel schlicht nicht mehr. Also ein besonderes Augenmerk auf diese Schraube richten, denn die frisst sich sonst fest.

Nachdem dieses Problem gelöst ist geht es fott weiter, doch nachdem die Filamentrolle auf der Aufwickelspule immer dicker wird springt das Filament plötzlich von der Spule und wickelt sich um die Achse. Wieder anhalten, wieder zurückdrehen.

Bei diesem Problem zeigt sich auch, dass die hintere Seite der Spule beim Wickeln wohl bevorzugt ist. Die Ursache hiefür liegt wohl daran, dass die Aufwickelspule nicht mittig auf der Achse sitzt sondern eher am vorderen Ende. Das werde ich beim nächsten Wickeln besser machen und notfalls ein paar gedruckte Beilagscheiben (die ich für diese Achse konstruiert habe) nutzen um die Spule mittig auf der Achse zu positionieren. Und vielleicht muss der Teflonschlauch auch etwas gekürzt werden.

Nach etwa 35 Minuten ist das Filament dann vollständig auf der neuen Spule aufgewickelt, allerdings nicht besonders schön.

Blick von oben auf die fertig aufgewickelte Spule. Die Windungen liegen allerdings eher kreuz und quer.
Fertg aufgewickelte Spule mit knapp 800 g Filament.

Man sieht deutlich, dass der hintere Teil (im Bild oben) mehr Filament abbekommen hat als die andere Seite.

Fazit

Ja, der Filament-Wickler funktioniert, allerdings nicht besonders gut. Das Design hat ein paar schöne Ideen wie dieses „Worm-Gear“ und das Linksgewinde der Aufwickelachse, aber durch die fehlenden Toleranzen bei den Modelldateien ist es kein „Print and build“ modell sondern erfordert Nacharbeit. Und auch beim Einsatz sind solche Probleme wie mit der sich festfressenden Schaube für die Kurbel eher lästig.

Refill-Filament Unboxing

Gerade eben ist die erste Ladung Refill-Filament hier angekommen (Lieferzeit 2 Tage, was ist echt in Ordnung) und ich habe jetzt mal ein paar „Unboxing“ Fotos gemacht damit ihr seht, wie das mit dem Refill klappt. Das Filament kam in einem großen Karton der dann wieder einen kleinen Karton und den Lieferschein enthielt.

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