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Gartenprojekt macht Fortschritte

Der nächste Winter kommt bestimmt. Und da sollte das Auto dann in die Garage, damit man morgens nicht kratzen muss und die Chance besteht, dass es keine bösen Überraschungen wegen Batterieproblemen gibt. Doch die Garage ist momentan der Abstellplatz für 4 Fahrräder und das sind normale Fahräder, sprich die Lösung die mit den Kinderfahrrädern noch funktioniert hatte (an die Wand hängen) geht jetzt nicht mehr, weil die zu groß sind. Also brauche ich einen alternativen Abstellplatz für die Fahrräder.

Darum habe ich meinen Sommerurlaub benutzt um im Garten eine solche Möglichkeit zu schaffen. Dafür musste ich erst mal Platz schaffen. Wir haben eine relativ schattige Ecke im Garten wo eh nix wächst und die bisher als Lagerstätte für Rindenmulch und alte Vasen genutzt wurde. Die habe ich erst mal leer gemacht.

In dieser Ecke gab es eine Forsysthie die hauptsächlich Gestrüpp in alle Richtungen produzierte und sich in Richtung Apfelbaum bewegte. Die habe ich in tagelanger Arbeit runtergeschnitten und schließlich die Wurzel ausgegraben und entsorgt. Auch die Schnipsel aus dem Gestrüpp bescherten mir einen täglichen Besuch bei der Kleinmenengannahme der Müllverbrennung.

20160828_094045Danach habe ich in dieser Ecke eine Fläche von 2,40×1,80 m ausgehoben und mit Kies und Sand befüllt um dort Waschbetonplatten zu verlegen. Als die drin waren habe ich dann an einigen Stellen Pfostenträger einbetoniert. Danach sah meine Baustelle so aus wie auf dem Bild rechts zu sehen ist. Damit war das Fundament für die zukünftige Gartenhütte schon mal vorbereitet. Und es war ein sehr schweißtreibender Job, denn natürlich musste während der Arbeiten der Sommer noch mal so richtig loslegen und mir beim Arbeiten einheizen.

20160904_140836Gestern habe ich dann mit Unterstützung durch meinen Sohn Stefan das „Rohskelett“ der Hütte angefangen zu bauen. Dazu habe ich Holzbalken mit 78x78mm Querschnitt verbaut, das Dach hat eine Schräge und auf der Schmalseite ist eine Eingangstür vorgesehen. Wir haben mit den Pfosten für die Dachkonstrukton angefangen und dann den Rest eingefügt. Dummerweise sind die Tage inzwischen wieder relativ kurz und so waren wir bei Sonnenuntergang noch gar nicht fertig. Also ging es heute vormittag noch weiter, zum Glück war nicht mehr viel zu tun, lediglich ein paar kurze Balken einfügen und die Dachlatten aufschrauben. Danach habe ich alles erst mal mit Holzschutzlasur eingestrichen, das kann jetzt trocknen und dann geht es weiter. Es fehlt noch ein Dach und die Verkleidung der Außenwände. Die Wände werden mit Nut&Feder-Brettern gemacht, das Dach wird ein einfaches Kunststoffdach mit Wellenprofil. Mein Sohn hat heute schon mal getestet ob ein Fahrrad in die Hütte passt und es für gut befunden. Jetzt ist aber erst mal Pause angesagt, denn momentan habe ich gar kein Material im Haus um weiterbauen zu können. Und ehrlich gesagt bin ich auch reichlich erschöpft von der Maloche, denn die Balken die wir gestern verbaut haben waren zu dick für meine elektrische Stichsäge, also habe ich alles von Hand mit einer uralten Spannsäge gesägt die ich sozusagen von meinem Vater geerbt habe.

Die ganze Konstruktion ist selbst entworfen und keiner dieser Gartenhüttenbausäte die man in jedem Baumarkt bekommt. Das hat für mich den Vorteil, dass ich es sehr genau für meine Bedürfnisse konstruieren kann und neben den Fahrrädern werden dann auch die Gartenwerkzeuge einen anständigen Aufbewahrungsort haben.

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Autor: Rainer

Diplom-Informatiker, Baujahr 1961, Vater von 2 Kindern, Hundehalter, Sportschütze und Vereinsvorstand, Hobbymusiker (mit zweifelhaftem Erfolg), politisch interessiert, Leseratte, Freizeit-Philosoph und letztlich Blogger.

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