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Wie berühmt und berüchtigt bin ich eigentlich?

Gestern hatte ich ein seltsames Erlebnis. Ich war beim Tanken und an der Tankstelle traf ich eine Nachbarin die eine Straße weiter wohnt. Diese ist politisch engagiert und hat auch für den Stadtrat kandidiert. Gestern richtete sie mir einen Gruß von einem anderen Kandidaten im Stadtrat aus, der früher mal ein Arbeitskollege von mir war und jetzt für eine Partei (nicht die der Nachbarin) kandidiert hat.

Einerseits ist es ja nett, wenn man schöne Grüße ausgerichtet bekommt, andererseits bringt es mich aber ins Grübeln, denn

  • besagte Nachbarin sollte eigentlich nichts über meine Vergangenheit wissen und darüber, daß ich den anderen Kandidaten von früher her kenne
  • ebenso verhält es sich andersrum. Mein letzter Kontakt zu dem früheren Kollegen (bevor dieser mit dem Arbeitsplatz nach München wechselte) war so um 1995

Jetzt stelle ich mir schon die Frage, wie zwei Stadtratskandidaten die ich zufällig beide kenne, die aber jeweils eigentlich nicht wissen können, daß ihr Gesprächspartner mich kennt bei einem „Smalltalk“ feststellen daß sie mich beide kennen und der eine dann Gräße ausrichten lässt.

Bin ich in Augsburg (evtl. angeischts meiner häufigen Leserbriefe in der AZ) bereits bekannt wie ein „bunter Hund“?

Autor: Rainer

Diplom-Informatiker, Baujahr 1961, Vater von 2 Kindern, Hundehalter, Sportschütze und Vereinsvorstand, Hobbymusiker (mit zweifelhaftem Erfolg), politisch interessiert, Leseratte, Freizeit-Philosoph und letztlich Blogger.

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