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Eine Nacht im Garten

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Unser Zelt im Garten

Zur Sommersonnenwende haben wir unser Zelt ausgepackt und ich habe mit den Kindern im Garten gezeltet. Was für eine Nacht…
Anna hat permanent gefragt, wann es den dunkel wird, eine Frage die am lüngsten Tag des Jahres natürlich lange auf die Dunkelheit warten läßt. Um ca. 21:15 Uhr war sie allerdings dann so erschöpft, daß sie eingeschlafen ist.
Stefan hat bis dahin fleißig geschaukelt und dann auf der Luftmatraze mit seinen Autos weitergespielt. Er schlief dann gegen 22:00 Uhr ein und ließ mir einen schmalen Rand von ein paar Zentimetern am Rand der Luftmatraze. Das war alles andere als bequem und angenehm. Immerhin hatte ich meinen Schlafsack dabei, um den war ich im Verlauf der Nacht dann auch sehr froh, denn es wurde recht frsich.
Irgendwann gegen Mitternacht hörte man dann aus der Ferne die Autokorsos mit denen die Russen ihren Sieg im Viertelfinale gefeiert haben. Außerdem meinte die Ambulanz in der Nähe, daß man gegen Mitternacht auch noch unbedingt mit Martinshorn ausrücken muß.
Um 15 Minuten nach Mitternacht dann die Meldung meiner Tochter: „Papa, ich muß Pippi machen“. Also Taschenlampe raus und ins Haus auf die Toiette gegangen. Dann wieder im Zelt ein paar Minuten „Schattenspiele“ mit der Taschenfunzel, dann schlief sie wieder.
Allerdings war die Nacht dann um 6:10 Uhr rum, beide Kinder wach und tatendurstig. Um ca. 7:00 Uhr sind wir dann ins Haus und haben Frühstück gemacht. Ich habe mich dann am Vormittag nochmals in mein Bett gelegt und ein wenig Schlaf nachgeholt.

Autor: Rainer

Diplom-Informatiker, Baujahr 1961, Vater von 2 Kindern, Hundehalter, Sportschütze und Vereinsvorstand, Hobbymusiker (mit zweifelhaftem Erfolg), politisch interessiert, Leseratte, Freizeit-Philosoph und letztlich Blogger.

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