Artikelformat

Servicewüste Deutschland?

Oft meckert man ja über den schlechten Kundenservice von deutschen Firmen. Es geht aber auch anders wie wir jetzt von der Firma Faber-Castell demonstriert bekommen haben.

Meine Frau hat eine künstlerische Ader und zeichnet gerne. Dafür nimmt sie Farbstifte, angefangen von einem 24er-Set zu Weihnachten und dann jeden Monat ein paar neue Farbtöne additiv dazu. Irgendwann stellt sich da natürlich das Problem der Aufbewahrung.

Also habe ich am Sonntag mal im Online-Katalog von Faber Castell geblättert und da schöne Holzkästen für 120 und 240 Stifte gesehen. Aber eben nur vollständig gefüllt. Also habe ich das Kontaktformular benutzt um mal anzufragen, ob es diese Kästen auch leer zu kaufen gibt.

Am Dienstag kam die Antwort, dass es leider keine Leerversion der Kästen gibt. Man wolle uns aber eine Blechschachtel für 120 Stifte zusenden, wir sollen nur sagen, ob für Polychromos oder Albrecht-Dürer-Stifte. Meine Frau wollte die Kiste für Polychromos.

Heute kam ein Paket von Faber Castell an. Drinnen waren 2 Blechschachteln für je 120 Stifte, eine von Polychromos, eine von Albrecht-Dürer. Außerdem zwei neue Bleistiftspitzer und je zwei Stifte der oben erwähnten Serien. Kostenpunkt für uns: Null Euro.

So gefällt mir der Kundenservice. Natürlich ist klar, dass diese großen Kästen nun nach ihrer Erstbefüllung mit unseren bisher vorhandenen Stiften noch einige Lücken im Farbspektrum aufweisen, die nächsten Stift-Käufe sind also schon vorprogrammiert. Aber letztlich ist das eine Win-Win-Situation, wir haben schöne Kästen für die Aufbewahrung der Stifte und Faber-Castell hat zufriedene Kunden die wiederkommen und ihre Produkte kaufen.

Autor: Rainer

Diplom-Informatiker, Baujahr 1961, Vater von 2 Kindern, Hundehalter, Sportschütze und Vereinsvorstand, Hobbymusiker (mit zweifelhaftem Erfolg), politisch interessiert, Leseratte, Freizeit-Philosoph und letztlich Blogger.

Kommentare sind geschlossen.