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Ach hätte ich doch…

…damals gleich Einspruch und Sonderkündigungsrecht gefordert als GMX vor einem Jahr den XMPP-Server abstellte. Dann müsste ich mich jetzt nicht schon wieder aufregen.

Ich hatte ja da Mitte November per Fax gekündigt und dann eine Kündigungsbestätigung bekommen, zum 11.12.  Allerdings nicht 2014 sondern 2015. Was ich allerdings erst bemerkte als ich im Mai 2015 zu meinem Erstaunen eine Rechnung bekam. Na ja, dumm gelaufen dachte ich im Mai, dann zahlen wir halt nochmals den halbjährlichen Obolus wenn der Vertrag dann tatsächlich sich um 12 Monate weiter verlängert wenn man ihn zu spät kündigt. Und darum habe ich im Mai eben noch bis 23.11. bezahlt.

In den letzten Wochen kamen dann jede Menge Mails, ob ich denn nicht weiterhin Kunde bei GMX bleiben möchte, man würde mir sogar ein Jahr den Beitrag halbieren. Interesssiert mich nicht, ich habe ja schließlich nicht wegen des Geldes gekündigt sondern wegen des immer schlechter werdenden Angebotes.

Und als ich heute wieder meine wöchentliche Kontrolle der Kontoauszüge mache staune ich nicht schlecht. Denn GMX hat wieder einen Halbjahresbeitrag abgebucht für die Zeit vom 23.11.2015 bis Mai 2016.

Und das ist dann der Punkt, an dem ich erstmalig in meinem Leben einer Lastschrift widersprechen werde. Denn ich habe ehrlich gesagt die Schnauze von dieser Firma voll.

Mir ist natürlich die Argumentation von GMX klar. Die Kündigung 2014 kam zu spät für den Abrechnungszeitraum vom 23.11.2014 anfangend. Also hat man flugs mal den Kündigungstermin auf den Eingang der Kündigung (14.11.2014) plus 4 Wochen verschoben und damit den Vertrag automatisch um ein Jahr verlängert, da ich zu spät kündigte. Ja, sehe ich durchaus ein. Denn in den Vertragsbedingungen heißt es ja:

Die Mindestvertragslaufzeit beträgt 12 Monate und ist 4 Wochen zum Vertragsende kündbar. Die Kosten für Ihren Tarif werden halbjährlich per Lastschrift eingezogen.

Soweit so gut. Allerdings hat GMX meine Vertragskündigung am 14.11.2014 schriftlich bestätigt. Und mein Wunsch war, dass der Vertrag zum nächstmöglichen Zeitpunkt gekündigt werden soll. Damit sehe ich durchaus ein, dass der Vertrag nochmal für ein Jahr verlängert wurde, denn der 14.11.2014 war eben nicht 4 Wochen vor dem 23.11.

Aber dadurch, dass GMX hier einfach Eingangsdatum plus 4 Wochen rechnet und weil das für das laufende Jahr schon zu spät ist dann einfach den Kündigungstermin nochmals um ein Jahr in die Zukunft verschiebt ist schlicht und einfach eine Frechheit.

Eine Mail an GMX ist raus dass der Lastschrift widersprochen wird. Und mal sehen ob sie weiter nerven wollen, notfalls rentieren sich dann vielleicht die paar hundert Euro die ich jedes Jahr für meine Rechtsschutzversicherung zahle. 😉

Und nein, es geht mir nicht um die 17,94 € die jetzt wieder abgebucht wurden. Es geht mir schlicht darum, dass ich keine Lust habe mich von einer Firma abzocken zu lassen, die sonst leider keinen für mich nützlichen Service mehr bietet.

 

 

Autor: Rainer

Diplom-Informatiker, Baujahr 1961, Vater von 2 Kindern, Hundehalter, Sportschütze und Vereinsvorstand, Hobbymusiker (mit zweifelhaftem Erfolg), politisch interessiert, Leseratte, Freizeit-Philosoph und letztlich Blogger.

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