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Kino Videoschnittsoftware kurz angetestet

Heute habe ich mal einen Blick auf die Videoschnittsoftware Kino gemacht. Die ist eigentlich für DV-Kameras die über Firewire angschlossen werden gedacht, aber sie kann auch normale MPEG-Files importieren.

Das mit dem Import ist aber so eine Sache. Dachte ich bisher, daß die 300 MB für 5 Minuten S-Video viel sind, so hat mich Kino eines besseren belehrt. 48 Sekunden Video im Briefmarkenformat von meinem Motorola-Handy resultieren dann in einer DV-Datei mit 72 MByte Größe. ‚Das haut einen recht um.

Kino zeigt dann das Video links in einer Art „Storyboard“ an und man kann sich darin relativ gut hin und her bewegen. Kino implementiert dazu einen Slider der eine art „Jog/Shuttle“-Funktion wie man sie aus der Zeit kennt als Videoschnitt noch mit mehreren Videorecordern passierte.

Ansonsten ist die Bedieoberfläche von Kino eher spartanisch eingerichtet und im Vergleich zu Kdenlive deutlich weniger intuitiv zu bedienen. Übergänge und Effekte kriegt man mit Kdenlive deutlich einfacher hin als mit Kino, obwohl Kino die besseren Tools zur genauen Positionierung auf einen bestimmten Videoframe hat.

Angesichts des gigantischen Speicherbedarfs von DV-Dateien werde ich aber weiterhin meine Videos mit Kdenlive schneiden.

Autor: Rainer

Diplom-Informatiker, Baujahr 1961, Vater von 2 Kindern, Hundehalter, Sportschütze und Vereinsvorstand, Hobbymusiker (mit zweifelhaftem Erfolg), politisch interessiert, Leseratte, Freizeit-Philosoph und letztlich Blogger.

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