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Hyper-Alptraum-Adria

Die Nachrichten um die maroder Hypo Group  Alpe Adria war eines der Hauptthemen in den Nachrichten der letzten Tage. Jetzt langt der bayerische Steuerzahler nochmal tief in die Tasche um den Österreichern die Bank zu schenken und ja, es gibt personelle Konsequenzen. Michael Kemmer, der bisherige Chef der BayernLB tritt zurück.  Aber irgendwie habe ich den gleichen Eindruck wie Fefe, da ist ein Bauer geopfert worden um den heiligen bayerischen CSU-Filz zu verteidigen. Und natürlich waren die politschen Verhandlungen erfolgreich:

Dagegen lobten Seehofer und der bayerische Wirtschaftsminister Martin Zeil (FDP) ausdrücklich Fahrenschons „sehr gute“ Verhandlungen in Wien. Der Ausstieg sei endgültig, und die BayernLB müsse nicht länger „frisches Geld bayerischer Steuerzahler in ein Fass ohne Boden geben“, sagte Seehofer. „Lieber ein Ende mit Schrecken“, sagte Zeil.

Für mich hört sich das so an wie „na, da sind wir ja nochmal mit einem blauen Auge davon gekommen“. Nur, dass dieses Veilchen den Steuerzahler etliche Milliarden kostet, die man woanders sicher sinnvoller hätte verwenden können. Wenn ich nur an die diversen maroden Schulen hier in Augsburg denke…

Und jetzt sind wir mal gespannt, ob das Debakel auch noch andere Konsequenzen hat, also beispielsweise

  • Strafverfahren gegen die Verantwortlichen wegen Untreue etc.
  • Personelle Konsequenzen in der Politik die sich jetzt wieder als Retter aufspielt

Immerhin gibt es auch erfreuliches zu vermelden. Hier in Augsburg hat sich mittlerweile auch ein Blogger sozusagen für die nun offene Stelle beworben. Und ja, nach Durchlesen dieser Bewerbung muss ich zustimmen: Schlechter als die bisherige Führungselite kann dieser Mann es wohl auch kaum machen.

Autor: Rainer

Diplom-Informatiker, Baujahr 1961, Vater von 2 Kindern, Hundehalter, Sportschütze und Vereinsvorstand, Hobbymusiker (mit zweifelhaftem Erfolg), politisch interessiert, Leseratte, Freizeit-Philosoph und letztlich Blogger.

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