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Bauernopfer im Nachbarländle

Heute berichtet der SWR, dass der vom damaligen Ministerpräsidenten von Baden-Würtemberg, Stefan Mappus durchgezogene Kauf der EnBW-Aktien verfassungswidrig war. Ein Verkauf bei dem sich der CDU-Mann dann auch noch um schlappe 1,2 Milliarden „verrechnet“ hat was dem Steuerzahler letzlich 5,9 Milliarden Euro kostete.

So wie es aussieht wir Landtagspräsident Willi Stächele wohl das Bauernopfer sein, der wegen des nicht sauberen Deals zurückgetreten werden wird. Mappus selbst ist fein raus da er ja die Wahl im März verloren hat und nun wohl einen neuen Job in Brasilien hat.

Die 5,9 Milliarden kann der Steuerzahler wohl abschreiben, denn das Urteil des Gerichtes hat keine rechtlichen Auswirkungen auf den Aktien-Deal. Brave new world….

Autor: Rainer

Diplom-Informatiker, Baujahr 1961, Vater von 2 Kindern, Hundehalter, Sportschütze und Vereinsvorstand, Hobbymusiker (mit zweifelhaftem Erfolg), politisch interessiert, Leseratte, Freizeit-Philosoph und letztlich Blogger.

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