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DRM, Linux und die Authorisierung des Readers

Nachdem heute mein Artikel „Spaß mit DRM unter Linux“ schon 47 mal aufgerufen wurde möchte ich ein Update nachschieben. Gestern ist es mir tatsächlich gelungen, meinen neuen Kobo-Reader aus der virtuellen Maschine mit Windows XP über USB zu authorisieren. Der Trick dabei ist, dass man die virtuelle Maschine erst mal hochfährt. Dann steckt man den Reader an die USB-Buchse und bekommt den erst mal im Linux-Desktop präsentiert. Danach wechselt man im Virt-Viewer von der „Konsolenansicht“ auf die Details und klickt auf „Add hardware“. Nun wählt man „USB-Host device“ und wählt aus der Auswahlliste eben genau den E-Book-Reader aus. Dieser wird dann per Hotplug-Event an das virtuelle Windows durchgereicht und für dieses Windows sieht es so aus, als hätte man gerade eben den Reader an die USB-Schnittstelle angestöpselt. Dann kann man Adobe Digital Editions starten, dieses erkennt den Reader und fragt an, ob er authorisiert werden soll. Geht problemlos. Vielleicht ist der Unterschied zu damals dass ich mittlerweile Debian 8 habe, also zwei Releases weiter bin als damals. Oder es lag damals daran, dass ich das Durchreichen aktivieren wollte bevor die VM lief. Wie dem auch sei, mit aktuellem KVM auf einer aktuellen Linux-Distribution geht es wie hier beschrieben.

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Autor: Rainer

Diplom-Informatiker, Baujahr 1961, Vater von 2 Kindern, Hundehalter, Sportschütze und Vereinsvorstand, Hobbymusiker (mit zweifelhaftem Erfolg), politisch interessiert, Leseratte, Freizeit-Philosoph und letztlich Blogger.

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