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„Wenn es nicht geht, nimm einen größeren Hammer“

Mit diesem Ratschlag verulken wir immer die Leute, die beim Zusammenbau von filigranen Dingen so ihre Probleme haben. Natürlich ist der größere Hammer keine Lösung des Problems sondern macht die Sache eher noch schwieriger. Aber trotzdem scheint die Politik genau diesen unsinnigen Ratschlag zu befolgen. Telepolis blickt auf das schwere Gerät welches wir nun in den Krieg nach Afghanistan schicken wollen. Als ob der größere Hammer hier irgendwelche friedenstiftende Wirkung hätte…

Autor: Rainer

Diplom-Informatiker, Baujahr 1961, Vater von 2 Kindern, Hundehalter, Sportschütze und Vereinsvorstand, Hobbymusiker (mit zweifelhaftem Erfolg), politisch interessiert, Leseratte, Freizeit-Philosoph und letztlich Blogger.

1 Kommentar

  1. Es geht hier nicht darum, das der große Hammer eingesetzt wird. Vielmehr beginnt die Regierung damit, ihre Versprechen umzusetzen, aus Afghanistan abzuziehen – hoffe ich doch. Vorher werden aber nochmal die Truppen aufgestockt, getreu dem Motto: „Wennschon abziehen, dann aus der Position der Stärke heraus. Man will vernitteln: Wir könnten ja gewinnen, seht nur wie stark wir sind – aber wir wollen ja garnicht!“. Würde man jetzt das Land verlassen, könnte man ja auf den Gedanken kommen, die Bösen Jungs hätten gesiegt. Man kann von der Aktion halten was man will, ich meine, abziehen und das jetzt sofort. Alles andere kostet nur unser Steuergeld, ohne einen nachhaltigen Nutzen zu bringen.