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Ist Dresden ein rechtsfreier Raum?

Neulich habe ich ja schon besorgt darüber berichtet, dass man in Dresden verprügelt werden kann und die Polizei sich weigert eine Anzeige aufzunehmen. Mittlerweile hat die Ignoranz der Polizei in Dresden einen noch viel erschreckenderen Pegel erreicht. Denn diese Woche wurde die blutüberströmte Leiche eines Asylbewerbers vor einem Flüchtlingsheim gefunden und die Polizei ging zunächst nicht von einer Fremdeinwirkung aus.

So heißt es „Erst die Obduktion ergab, dass der Mann durch Messerstiche in Hals und Brust getötet worden war“. Also, wenn man sich in der Küche mit dem Messer in den Finger schneide, dann fließt da schon mal soviel Blut, dass man auch gerne zur Notaufnahme fährt um das nähen zu lassen, wenn aber jemand mit Messerstichen an Hals und Brust umgebracht wird fällt das keinem der Polizisten auf..?

Mittlerweile hat der Bundestagsabgeordnete Volker Beck der Grünen Strafanzeige gegen unbekannt Dresden wegen Strafvereitelung im Amt gestellt. Denn eine Spurensicherung fand nach dieser „Panne“ bei der Polizei erst 30 Stunden nach Auffinden der Leiche statt, und das obwohl bekannt war, dass im betroffenen Flüchtlingsheim rechtsextreme Drohungen und Hakenkreuzschmiererein stattfanden.

Aber wahrscheinlich ermittelt man jetzt wieder bei den Linksradikalen und im familiären Umfeld des Opfers, denn bei rechter Gewalt haben die Ermittlungsbehörden in Deutschland seltsamerweise einen Lidschlußreflex auf beiden Augen.

Aktuell kann Dresden daher eigentlich nur als No-Go-Area deklariert werden. Denn die Sicherheit ist dort scheinbar nicht mehr gewährleistet.

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Autor: Rainer

Diplom-Informatiker, Baujahr 1961, Vater von 2 Kindern, Hundehalter, Sportschütze und Vereinsvorstand, Hobbymusiker (mit zweifelhaftem Erfolg), politisch interessiert, Leseratte, Freizeit-Philosoph und letztlich Blogger.

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