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Mobile Wörterbücher

Als Geek träumt man ja immer von einem schönen Gadget welches eine fremde Sprache übersetzen kann. Natürlich muss es elektronisch sein und natürlich am besten auch so klein, dass man es problemlos mitnehmen kann wenn man auf Reisen geht. Im letzten Jahrtausend hat sowas dann in etwa so ausgesehen:

Das ist ein alter Hexaglot Euro Translator der immer die Sprachen Deusch, Englisch, Französisch, Spanich, Italienisch und Holländisch kann. Der Wortschatz ist allerdings auf ein Basisniveau beschränkt und zum Betrieb braucht es eine CR2032 Lithium-Batterie, die allerdings echt lange hält, denn nachdem das Ding jahrelang in der Schublade lag läuft es immer noch.

LEO App

LEO App Startbildschirm

Jetzt haben wir 2011 und als universelles Gadget nutzt man sein Smartphone mit diversen „Apps“.

Für den Blackberry gibt es die LEO App welche einem Zugriff auf das LEO-Wörterbuch  (LEO = Link Everything Online) ermöglicht. Die App bietet dabei Zugriff auf verschiedene Sprachen mit sehr umfangreichem Vokabular. Im Screenshot auf der rechten Seite ist die Übersetzung von Englisch nach Deutsch eingestellt.

Der Cursor steht im Eingabefeld und wenn man das zu übersetzende Wort eingetragen hat klickt. Die App greift dann aufs Internet zu (also vorsicht im Ausland, da fallen dann womöglich teure Roaming-Kosten an) und holt sich vom LEO-Server die Übersetzung des Wortes.

Ergenisfenster der LEO App

Übersetzungsergebnis

Ich habe mal das Wort „procrastination“ als Testfall hergenommen, ein Wort an dem sich der Hexaglot Euro Translator schon die elektronischen Zähne ausbeißt und stattdessen lieber „to produce“ mit produzieren übersetzt.

LEO kann es besser und findet drei Bedeutungen für das englische Wort. Außerdem bietet die App die Standarderweiterungen des onlne Wöärterbuches an, man kann also Verben konjugieren oder die Herleitung des Wortes erforschen.

Die LEO App gibt es gratis in Blackberry Appworld zum runterladen. Um mal schnell unterwegs ein paar Wörter zu übersetzen ist diese App hervorragend geeignet und 171 KByte belegt sie auch nicht allzuviel vom Speicher des Smartphones.

Autor: Rainer

Diplom-Informatiker, Baujahr 1961, Vater von 2 Kindern, Hundehalter, Sportschütze und Vereinsvorstand, Hobbymusiker (mit zweifelhaftem Erfolg), politisch interessiert, Leseratte, Freizeit-Philosoph und letztlich Blogger.