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Kartenfälscher

Fefe hatte heute einen Beitrag verlinkt der mal die Landkarten der Krim in der aktuellen Ukraine-Berichterstattung verglichen hat. Sehr interessante Bilder. Das ist dann auch der Moment, in dem man intensiv über die Vertrauenswürdigkeit von digitalen Informationen nachzudenken beginnt. Ich habe jedenfalls mal meinen alten gedruckten Atlas aus der Zeit des kalten Krieges hervorgeholt und nachgesehen, wie die Krim da aussieht. Eher so wie die Bing-Karte.Und dann hatte ich noch einen Shell-Atlas von 2003/2004 rumliegen, da ist die Krim so abgebildet:

krimAlso auch eher wieder so wie bei der Bing-Variante der Karte. Und da ich nun mal nicht annehme, dass die Ukraine den Holländern im Thema „Landgewinnung in Meeresnähe“ nacheifert muss ich fast annehmen, dass die aktuell online verfügbaren Karten ein wenig „optimiert“ wurden. Also doch besser solche Infos in Form von Totholzmedien archivieren statt auf die problemlos manipulierbare Computervariante zu vertrauen? Wir leben in einer Zeit die einen täglich zum Nachdenken anregt.

Update: Gerade weist mich ein Kommentator auf Google+ auf den Wikipedia-Artikel zu Sywasch hin der beschreibt, dass der Übergang zwischen Ukraine und Krim ein sehr flaches Gewässer sei.

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Autor: Rainer

Diplom-Informatiker, Baujahr 1961, Vater von 2 Kindern, Hundehalter, Sportschütze und Vereinsvorstand, Hobbymusiker (mit zweifelhaftem Erfolg), politisch interessiert, Leseratte, Freizeit-Philosoph und letztlich Blogger.

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