Wacom Volito2 Tablett läuft

Neulich habe ich mir auf ebay ein Wacom Volito 2 Graphiktablett ersteigert. Das kam letztes Wochende und mußte ein wenig überredet werden um zu funktionieren. Es wurde zwar sofort beim Einstecken am USB-Hub erkannt, aber Tools wie „wacdump“ wollten partout keine Koordinaten rausrücken und in X ging es ebensowenig.

Also habe ich ein wenig im Internet gesucht und relativ schnell Hinweise gefunden, daß der von Debian/Etch verwendete 2.6.18-Kernel genau Probleme der Art macht wie ich sie hatte. Also war der nächste logische Schritt auf der Webseite des Linuxwacom-Projektes den Source für den neuen Treiber zu holen, denn das was es bei Etch als Paket „wacom-kernel-source “ gibt deckt leider nur bis Kernel 2.6.17 die Kernel ab.

Mit Hilfe einiger HowTos aus dem Netz gelang es mir dann, ein neues wacom-Kernelmodul zu übersetzen und dieses liefert dann auch alle Informationen die wacdump oder der X-Treiber haben will.

Beim Rumspielen mit dem Tablet habe ich mich dann entschieden, entgegen der gängigen Praxis den drei Devices „cursor“, „eraser“ & „stylus“ in der xorg.conf beim Serverlayout keine „SendCoreEvents“ mitzugeben. Damit ist das Tablett nun zwar nicht als Mausersatz nutzbar, dafür bietet mir aber der GIMP an, das Tablett als XInput-Gerät zu nutzen und damit die Fläche des Tabletts auf das aktuelle Bildbearbeitungsfenster zu mappen. Das erscheint mir sinnvoller als meinen Dual-Screen-X-Server der noch dazu unterschiedliche Auflösungen auf beiden Montioren hat mit dem Tablet zu nutzen.

Das Ergebnis ist toll und kann sich sehen lassen:
volito2-funktioniert

Dieser Text wurde gerade mal schnell im Gimp erstellt. Besonders schön ist das Tablett für die Nachbearbeitung von Fotos nutzbar. Da wo man mit der Maus nicht so toll Bereiche „freihand“ auswählen kann klappt das mit dem Tablett tadellos. Rote Augen sind nullkommanix markiert und wegretuschiert.

Update 20. Januar 2008: Mit dem Umstieg auf den 2.6.22-Kernel von backports.org funktiooniert das Volito-2 Tablet sozusagen „out-of-the-box“. Eine manuelle Übersetzung des linuxwacom-Treibers ist nicht notwendig.

Scanner, OCR und Netzwerk

Cristina hatte am Wochenende wieder ihren VHS-Kurs in München. Als Hausaufgabe kamen dann einige Blätter mit, die sie gerne eingescannt haben will und natürlich mit OCR in ein passendes Format umgewandelt haben will.
Da mein Rechner an dem der Scanner hängt immer noch mit Sarge läuft und ich aktuell auch keine Zeit habe, ihn umzustellen habe ich mal schnell einen Ausweichweg beschritten. Als erstes wurde der Scanner mit SANE ins Netzwerk integriert. Dann ging es auf Nathan, den Rechner von Anna der ja schon Etch hat.

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Linux gegen Windows

In der letzten Woche habe für Cristina einen neuen Rechner zusammengeschraubt.

  • Intel i945G Chipsatz
  • 1 GB RAM
  • Pentium 4 CPU mit 2,8 GHz und Hyperthreading
  • 2 x 80 GB SATA Festplatten
  • nVidia GeForce 6200 Graphikkarte im PCI-E Slot
  • Broadcom LAN-Karte onboard
  • NEC DVD-Brenner

Da Cristina gerne Windows-Spiele spielt war ein „Pflicht-Betriebssystem“ Windows XP Home (italienisch), auf der zweiten Platte  habe ich mir erlaubt Debian 4.0 zu installieren, sozusagen als Einstiegsdroge.

Hier meine Erfahrungen bei der Installation der beiden Betriebssysteme:

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Nathan ist auf Etch

Gestern abend habe ich zunächst mal meinen Computerhändler heimgesucht und dann ein wenig an Nathan (der PC von Anna) rumgeschraubt. Zunächst ist mal alle SCSI-Hardware rausgeflogen als da wäre:

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