Mehrheitsentscheidungen

Demokratie ist toll. Die Mehrheit bestimmt was gemacht wird. So zumindest die Theorie. In der EU wurde heute über die Einführung des Genmais 1507 abgestimmt. Und das Resultat sieht so aus:

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Wunderpaket der Bundesregierung

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Inge Hannemann hat zum Jahresende noch einen bedrückenden Ausblick auf die Zukunft des deutschen Arbeitsmarktes im kommenden Jahr gebloggt. Leseempfehlung, auch wenn es deprimiert.

Das Märchen vom Aufschwung

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Heiner Flassbeck blickt heute auf die sinkenden Reallöhne in der deutschen Wirtschaft und stellt fest, dass jede Euphorie über den angeblichen Aufschwung stark übertrieben ist.

Ich verklage unseren Staat

Ich kann mich noch gut erinnern, damals, noch vor der Euro-Einführung, als wir die Finanzierung für unser Haus abschlossen. Wie uns der Bankberater lächelnd erklärte, dass die Raten am Anfang schon hoch erscheinen, aber „denken sie mal daran, wie in den nächsten Jahren ihr Gehalt steigen wird, da wird dann die Belastung immer weniger“. Ja, super also haben wir das so gemacht. Dann kam Gerhard Schröder, Rot-Grün und Peter Hartz. Der Niedriglohnsektor wurde dramatisch erweitert und seitdem stagnieren die Löhne und Gehälter. Entsprechend heftig war auch die Belastung für die Hausfinanzierung. Hätte unser Staat nicht so derb die Löhne sabotiert, dann wäre ich jetzt reicher als ich jetzt bin. Grund genug, eine Schadenersatzklage gegen den Staat anzustrengen.

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Energiewende mit Intelligenztest

Heise schreibt heute dass eine Arbeitsgruppe im Wirtschaftsministerium plant, für die sogenannten intelligenten Stromzähler vom Verbraucher auch noch Geld zu verlangen: Weiterlesen

Festanstellung durch Leiharbeit

Der Heise-Newsticker hat heute einen Artikel der anschaulich belegt, was an der Story von „Leiharbeit ist das Sprungbrett zur Festanstellung“ dran ist. Nämlich nix. Selbst dann nicht, wenn es sich um einen ehemaligen Staatskonzern handelt. Auch hier wird den Leiharbeitern die Karotte an der Angelrute vor der Nase hingehalten bis man sie dann nach mehr als 10 Jahren in den Arbeitsmarkt freisetzt. Lustigerweise gibt es ein paar Newstickerartikel weiter wieder einen in dem die Bitkom über den Fachkräftemangel schwadroniert. Aber klar, es fehlt an Fachkräften die bereit sind ihre Fachkompetenz für einen Hungerlohn zu verkaufen. Oder auch an den 25-jährigen Studienabgängern mit mindestens 15 Jahren Berufserfahrung in der IT-Branche. Oh Deutschland, ich seh zappenduster für Dich.

Neue Massenvernichtungswaffe in Washington D.C. installiert

Die Zeit hatte heute einen Artikel über 1275 K Street in Washington D.C. den ich aber wegen des Leistungsschutzrechtes nicht verlinke. Aber es gibt ja auch andere Quellen.

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Talkshow des Grauens

Am vergangenen Sonntag habe ich mal was (für mich) ganz Außergewöhnliches gemacht. Ich habe mir die Gesprächsrunde mit Günther Jauch im TV angesehen, etwas von dem ich sonst am Sonntagabend nur was per Twitter mitbekomme habe ich mir nun als Zuschauer angetan. Grund dafür war, dass meine Lieblings-Unternehmerin dort in der Gästeliste stand.

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Links für 2011-10-06

Mein Linksammler hat wieder drei interessante Links im Bauch:

Der Kapitalismus frisst seine Kinder

Gestern war ich im Weltladen und habe dort wieder meine Kaffee-Bestände aufgefüllt. Bio-Espresso von Gepa für knapp 18 Euro das Kilo. Hergestellt und gehandelt nach den Fair-Trade-Richtlinien und damit schmeckt der Kaffee gleich doppelt so gut wie die Bohnen bei denen man nicht weiß, welchen gierigen Schlund man mit dem Preis stopft.

Zum Glück darf ich ja noch selbst entscheiden wo ich meinen Kaffee kaufe. Öffentliche Kommunen müssen so was ja ausschreiben und „Fair Trade“ ist nach Ansicht der EU-Kommission zu sehr einschränkend und würde den freien Wettbewerb behindern.

Und natürlich ist der „freie Wettbewerb“ das goldene Kalb um das wir alle tanzen, auch die Leute die einer Partei angehören die sich angeblich „christlich“ nennt. Der Spiegel schreibt hier was Theodor Elster von der CDU dazu meint:

Kinderarbeit mache Produkte billiger, und das sei ja der „entscheidende Wettbewerbsvorteil“, dozierte der CDU-Mann. Eine Verpflichtung, solche Zustände durch faire Beschaffung zu ändern, sehe er nicht: „So weit kann Bundestreue nicht reichen.“

Ja, für manche Politiker ist der Horizont ein Kreis mit dem Radius Null und sie nennen das dann „Standpunkt“. Danke für eine weitere Lektion über die christlichen Werte des Abendlandes die wir so vehement am Hindukusch verteidigen.