In dubio pro probabilitas

Das Auswärtige Amt hat heute mitgeteilt, dass es in enger Abstimmung innerhalb der Europäischen Union und mit den NATO-Verbündeten entschieden hat, vier russische Diplomaten auszuweisen. Hintergrund ist der Giftanschlag auf den russischen Doppelagenten Sergej Skripal und dessen Tochter in Salisbury. Der nächste Schritt im kalten Krieg?  Weiterlesen

Trugbilder und Trugschlüsse

Wenn ich mit unserem Hund spazieren gehe, dann höre ich meist nebenbei einen Podcast, denn das ist interessant und man lernt viele neue Dinge dabei. Zu den abonnierten Podcasts gehört bei mir auch der Leonardo-Podcast von WDR5, einer Sendung die jeden Werktag über diverse Neuheiten aus Wissenschaft und Technik berichtet. Gestern hörte ich dann die Sendung vom 1. Juni und war baff erstaunt über ein Thema.

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Krisengipfel in Minsk

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Worum es in Minsk heute geht erklärt das Blog Wieesaussieht sehr anschaulich. Und die NachDenkSeiten räumen mit den Mythen um die Ukraine auf.

Der Krieg und das Geld

Wenn man Kriege führen will braucht man neben einem Feindbild und eigenen Truppen vor allem eines: Geld. So hat uns gestern die ARD Tageeschau beispielsweise die Gefährlichkeit Russlands vor Augen führen wollen in dem sie berichtete, dass die NATO-Staaten ihre Verteidigungsausgaben zuletzt um 20 Prozent gesenkt hätten während Russland seine Verteidigungsausgaben um 50 Prozent erhöht hat. Dieser billige Propagandatrick ist natürlich leicht zu durchschauen.

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Neues von der Propagandafront

Es ist für mich total bizarr zu sehen, wie unsere Mainstream-Medien die Propagandaschlacht weitertreiben. Der US-Präsident Barack Obama, seines Zeichens Friedensnobelpreisträger und Drohnen-Massenmörder hat mal wieder harte Worte in Richtung Russland geschleudert. „Das Vorgehen von Russlands Präsident Wladimir Putin in der Ukraine-Krise sei nichts weniger als eine Gefahr für den Frieden Europas“ liest man da, seltsam im Angesicht von anderen Nachrichten nach denen Putin den Dialog mit Kiew sucht und einen Aktionsplan zur Lösung des Konfliktes vorgelegt hat. Während die NATO ihre Truppenpräsenz in Osteuropa verstärkt und weiter provoziert.

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Am Vorabend des Krieges

Die letzten Tage sind wieder mal ein Ausbund an Kriegstreiberei durch unsere ach so zivilisierte „westliche Welt“. Was mich noch hoffen läst sind die diversen Kommentare dazu in der Blogsphäre.  Das Aristo-Blog fragt hier sehr zurecht „Regiert der Irrsinn in der Welt“ und stellt fest, dass die Entrüstung meistens kein Ende des Aufrüstens darstellt, sondern eher dessen Anfang.

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Vorgeschmack auf TTIP gefällig

Ruassland ist kürzlich dazu verdonnert worden, den Yukos-Investoren 50 Milliarden US-Dollar an Schadensersatz zu bezahlen. Auf „b’s Weblog“ lesen wir dann auch die Frage, wie man von einem Gericht Schiedgericht verurteilt werden kann, wenn man sich gar bislang noch gar nicht dieser Gerichtsbarkeit unterworfen hat. Die NachDenkSeiten haben das Thema heute ausführlicher aufbearbeitet und sehen darin den Start in einen Wirtschaftskrieg. Man kann das aber auch als schönes Lehrbeispiel sehen was auf uns zukommt, wenn man dem sogenannten Freihandelsabkommen zustimmt. Dann kann jeder Konzern den Staat verklagen wenn er glaubt ihm wären wegen staatlicher Intervention Profite entgangen. Staatliche Intervention kann hier auch für Gesetze zum Verbraucher- oder Umweltschutz stehen, man sieht also sehr deutlich die Prioritätenliste in der neuen Weltordnung die von unseren „transatlantischen Freunden“ angestrebt wird. Also von dem Staat der sich weigert, sich für die von ihm begangenen Kriegsverbrechen vor dem internationalen Strafgerichtshof in Den Haag zu verantworten.

Der Zeit Online ist keine Hetzparole zu dumm…

…um sie nicht für ihre total bekloppte Kriegspropaganda zu benutzen. Heute hetzen wir mit dem Artikel „Keine Sanktion ist zu hart“ weiter gegen Russland. Und ich google derweil nach, ob der Zeit-Verlag mittlerweile vom Axel Springer Verlag übernommen wurde oder die Redaktion von Bild-„Journalisten“ infiltriert wurde. Ok, das war nur ein Scherz, denn die letzten Wochen disqualifiziert sich die Zeit durch permanente Kriegshetzerei.

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Kriegsrhetorik

Nach dem Absturz von MH17 in der Ostukraine sind wir offensichtlich auf dem besten Weg in einen neuen Krieg. Zumindest unsere Schmierfinken des sogenannten Qualitätsjournalismus überschlagen sich darin, die Trommel für einen Militäreinsatz in der Ukraine zu rühren. Und Putin als den Schuldigen hinzustellen.

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Warum Putin die Füße still hält

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Denkbonus hat heute einen Artikel über die Zukunft von Europa der eine absolute Leseempfehlung verdient hat.